Beschreibung
In Felix Saltens 'Der Hund von Florenz' wird die Geschichte eines treuen Hundes erzählt, der in der Stadt Florenz lebt und zahlreiche Abenteuer erlebt. Salten, bekannt für seine einfühlsamen Tiergeschichten, verwebt geschickt das Leben des Hundes mit den Menschen in seiner Umgebung, wodurch tiefgreifende Einsichten in zwischenmenschliche Beziehungen und tierische Treue gewonnen werden. Der Roman zeichnet sich durch detailreiche Beschreibungen der Stadt Florenz und der italienischen Kultur aus, was dem Leser ein authentisches Bild der Umgebung vermittelt. Saltens eleganter Schreibstil verleiht dem Buch eine poetische Note und fesselt den Leser von Anfang bis Ende.
Autorenportrait
Geoff Colvin ist der Chefredakteur des »Fortune Magazine« und einer der angesehensten Journalisten Amerikas. Als Moderator der Sendung »Wall Street Week with Fortune« sprach er wöchentlich zur größten Zuschauerzahl, die jemals von einer Wirtschaftssendung erreicht wurde. Er hat in Harvard Wirtschaftswissenschaften studiert und seinen MBA an der »New York University's Stern School of Business« erworben. Geoff Colvin hält regelmäßig Vorträge auf der ganzen Welt und hat in den USA eine tägliche Radiosendung. Er lebt in Fairfield, Connecticut.
Leseprobe
DAS RÄTSEL
Hohe Leistung ist wertvoller denn je - aber woher kommt sie eigentlich?
Wir sind mitten im Jahre 1978, befinden uns in der riesigen Zentrale von Procter & Gamble in Cincinnati und schauen in einen kleinen, kabinenähnlichen Raum, den zwei 22-jährige Hochschulabsolventen miteinander teilen. Ihre Aufgabe besteht darin, den Absatz von Duncan Hines Brownie Mix zu fördern, doch sie verbringen einen Großteil ihrer Zeit - gemäß den strengen Vorschriften der Firma - nur damit, Memos umzuformulieren. Sie sind zweifellos klug: der eine hat soeben in Harvard sein Diplom erworben, der andere in Dartmouth. Aber nicht das unterscheidet sie von den vielen anderen jungen Draufgängern, die bei Procter & Gamble jedes Jahr neu eingestellt werden, sondern die Tatsache, dass keiner der beiden von besonderem Ehrgeiz erfüllt ist. Keiner hat irgendeine Art von Karriereplan oder ein spezielles Karriereziel. Nachmittags spielen sie immer Papierkorb-Basketball mit zusammengerollten Memos. Einer von ihnen erinnert sich später: »Wir galten als die beiden Typen, die wahrscheinlich die geringsten Chancen hatten, erfolgreich zu werden.«
Diese beiden jungen Männer sind für uns nur aus einem Grund von Interesse: Es handelt sich um Jeffrey Immelt und Steven Ballmer, die, noch bevor sie das 50. Lebensjahr erreicht hatten, zu Geschäftsführern der beiden weltweit am höchsten dotierten Konzerne werden sollten: General Electric und Microsoft. Entgegen dem, was jeder vernünftige Mensch von ihnen als Berufsanfänger erwartet hätte, stiegen sie in den Olymp der Unternehmer auf. Die naheliegende Frage lautet also: Wie haben sie das geschafft?
Durch ihr Talent? Wenn ja, dann war es ein seltsames Talent, das sich in den ersten 22 Jahren ihres Lebens nicht offenbart hatte. Durch ihre Intelligenz? Die beiden waren klug, hatten aber keine Beweise dafür geliefert, dass sie klüger waren als Tausende ihrer Kommilitonen oder Kollegen. Durch harte Arbeit? Sicherlich nicht zum damaligen Zeitpunkt.
Dennoch wurden sie durch irgendetwas an die Spitze der Geschäftswelt getragen. Dies führt zu der vielleicht rätselhaftesten Frage, die nicht nur Immelt und Ballmer betrifft, sondern jeden unserer Mitmenschen wie auch uns selbst: Was ist dieses gewisse Etwas, wenn es sich nicht um das handelt, woran wir normalerweise denken?
Schauen Sie sich einmal um.
Betrachten Sie Ihre Freunde, Verwandten, Mitarbeiter, die Leute, die Sie beim Einkaufen oder auf einer Party treffen. Wie verbringen sie ihre Tage? Die meisten von ihnen arbeiten. Außerdem tun sie viele andere Dinge - sie treiben Sport, spielen Musik, gehen ihren Hobbys nach, engagieren sich im sozialen Bereich. Fragen Sie sich nun offen und ehrlich: Wie gut sind die anderen in dem, was sie tun?
Sicherlich lautet die Antwort: Sie machen ihre Sache gut - so gut, dass sie sie auch weiterhin machen werden. Sie behalten ihren Arbeitsplatz und werden möglicherweise einige Male befördert. Nebenbei verfolgen sie ihre Interessen in dem Maße, dass sie daran Freude haben. Aber aller Wahrscheinlichkeit nach sind, wenn überhaupt, nur wenige Menschen wirklich großartig - auf ebenso verblüffende wie eindrucksvolle Weise herausragende Weltklasse in dem, was sie tun.
Doch warum sind die meisten es nicht? Warum leiten sie nicht Unternehmen, wie Jack Welch General Electric oder Andy Grove Intel geleitet hat? Warum spielen sie nicht Golf wie Tiger Woods oder Violine wie Itzhak Perlman? Schließlich sind die meisten fähige, gewissenhafte Menschen, die ihre Arbeit mit Eifer erledigen. Einige von ihnen gehen ihr schon sehr lange nach - seit 20, 30, 40 Jahren. Warum genügt das nicht, um aus ihnen großartige Leistungsträger zu machen? Fest steht jedenfalls, dass das nicht genügt. Und daraus folgt die unangenehme Wahrheit: Praktisch keiner von ihnen hat wirkliche Größe erreicht oder ist ihr auch nur nahegekommen - und nur sehr wenigen wird dies je gelingen.
Gleichzeitig ist dies Wirklichkeit noch mysteriöser, als es auf den ersten Blick scheint. Ausführliche Untersuchungen auf ganz unterschiedlichen Gebieten zeigen nämlich, dass es vielen Menschen nicht nur nicht gelingt, herausragend zu sein in dem, was sie tun, egal wie viele Jahre sie schon darauf verwendet haben, sondern dass sie seit den Anfängen häufig nicht einmal zumindest kleine Fortschritte gemacht haben.
Beispielsweise waren Rechnungsprüfer mit jahrelanger Erfahrung nicht besser darin, betrügerische Machenschaften innerhalb der Firma aufzudecken - eine im Rechnungswesen ziemlich wichtige Fähigkeit - als frisch ausgebildete Berufsanfänger. Und wenn es darum ging, psychische Störungen zu beurteilen - eine Aufgabe, bei der wir uns auf klinische Psychologen verlassen -, so sagt die Dauer der klinischen Praxis nichts über eine entsprechende Qualifikation aus. »Zwischen diesen beiden Faktoren«, schlossen einige der führenden Forscher, »besteht fast kein Zusammenhang.« Außerdem konnten Chirurgen die Länge des Krankenhausaufenthalts nach der Operation nicht genauer vorhersagen als die Patienten selbst. Egal in welcher Berufsgruppe - ob Börsenmakler, die bestimmte Wertpapiere empfahlen, Gutachter, die über die Rückfälligkeit von Strafgefangenen zu befinden hatten, Beamte, die Studienplatzbewerber beurteilten - waren hinsichtlich der jeweils notwendigen Qualifikationen die Personen mit großer Erfahrung keineswegs besser als jene mit geringer Erfahrung.
Neueste Studien über Managerleistungen bestätigen diese Ergebnisse. Forscher an der französischen Eliteschule INSEAD (Institut Européen d'Administration des Affaires) und der amerikanischen Naval Postgraduate School bezeichnen das Phänomen als »Erfahrungsfalle«.
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