Beschreibung
»Dürrenmatt ist ein Meister der sprachlichen Perspektive, er hat sie nicht zuletzt am Hörspiel ausgebildet.
Im Unternehmen Wega wird die Auseinandersetzung zwischen West und Ost auf unserem Planeten ausgeweitet auf einen neuen möglichen Kriegsschauplatz: die Venus. Sie ist zur Strafkolonie der Erde geworden.
In Stranitzky und der Nationalheld rückt das Staatsoberhaupt Baldur von Moeve infolge Erkrankung an Aussatz auf die Seite der Geächteten und Geschändeten. Einer von diesen, der an beiden Beinen amputierte Kriegsverletzte und ehemalige Fußballchampion Stranitzky, hält nun seine Stunde für gekommen. Die bisherigen Opfer der Politik werden regieren denn zum Regieren braucht es ja schließlich keine Beine, wohl aber einen Kopf.
Das Nächtliche Gespräch ist nicht nur ganz allgemein ein Kurs für Zeitgenossen, sondern im besonderen eine Anleitung für Dürrenmatt-Leser, vielleicht sogar d i e Anleitung.«"
Autorenportrait
Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen Der Richter und sein Henker, Der Verdacht, Die Panne und Das Versprechen, weltberühmt mit den Komödien Der Besuch der alten Dame und Die Physiker. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den Stoffen, worin er Autobiografisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.
Schlagzeile
Nächtliches Gespräch: Ein Kurs für Zeitgenossen und Dürrenmatt-Leser. In Stranitzky und der Nationalheld kommen die Opfer der Politik an die Macht. Im Unternehmen Wega wird die Venus zur Strafkolonie.
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