Pervitin im nationalsozialistischen Deutschland

Untersuchung anhand der Unterstellung unter das Opiumverbot vom 12 Juni 1941

Erschienen am 02.10.2016, 1. Auflage 2016
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783330502666
Sprache: Deutsch
Umfang: 96 S.
Format (T/L/B): 0.7 x 22 x 15 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Pervitin kann wohl als symptomatischste Droge des nationalsozialistischen Deutschlands gedeutet werden. Mal als Wundermittel gepriesen, mal als schädliches Rauschgift angeprangert, machte das 1937 neuerschaffene Medikament Furore und erfuhr unterschiedlichste Rezeptionen und Verwendungen innerhalb von Nazi-Deutschland. 1939 wurde Pervitin beispielsweise unter Rezeptpflicht und 1941 unter die Rauschmittelverordnungen des Opiumgesetzes gestellt. Wie umstritten diese Entscheide allerdings waren, wird bereits aus dem angedeuteten Streit um die Deutungshoheit von Pervitin deutlich. Entsprechend fragwürdig erscheint eine strikte Umsetzung der zunehmenden Regulationen.

Autorenportrait

Nach Beendigung des Gymnasiums studierte Nicolas Bollinger an der Universität Luzern, an welcher er erfolgreich den Bachelorabschluss in Geschichte und Religionswissenschaften absolvierte. In diesem Rahmen entstand auch die vorliegende Arbeit über "Pervitin im nationalsozialistischen Deutschland."