Feuervögel

Roman, Der Kantaki-Zyklus 4

Erschienen am 04.09.2006
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783453522060
Sprache: Deutsch
Umfang: 573 S.
Format (T/L/B): 3.8 x 18.8 x 12 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Schon sein Jahrhunderten tobt ein erbarmungsloser Krieg in der Galaxis Die Graken überziehen die gesamte Galaxis seit Jahrhunderten mit Krieg. Niemand weiß, woher sie kommen oder was sie wollen, Friede scheint unmöglich. Der Offizier Tako Karides hat sich ganz dem Kampf gegen die Graken verschrieben. Er rettet den jungen Dominik und will ihn adoptieren. Doch Dominik besitzt eine einzigartige Gabe, die vielleicht die Menschheit retten könnte.

Autorenportrait

Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit seinen Romanen die deutsche Science-Fiction-Literatur des letzten Jahrzehnts entscheidend mitgeprägt. Mit dem erfolgreichen "Kantaki"-Zyklus - bestehend aus "Diamant", "Der Metamorph", "Der Zeitkrieg", "Feuervögel", "Feuerstürme" und "Feuerträume" - gelang ihm Anfang der 2000er Jahre der Durchbruch. Seither sind spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thrillerplot zu seinem Markenzeichen geworden. Außerdem liegen von ihm die Mystery-Thriller "Äon", "Die Stadt" und "Seelenfänger" vor. Andreas Brandhorst hat viele Jahre in Italien gelebt und ist inzwischen in seine alte Heimat in Norddeutschland zurückgekehrt.

Leseprobe

Prolog Aus den historischen Aufs?en des H?chstehrenwerten Horatio Horas Tallbard, Chronologe der Freien Welten und Bewahrer des Wissens der Tal-Telassi: ?Beginn des B?sen? (D?stere Gedanken ?ber den Anfang vom Ende) Der Untergang der Menschheit und vieler anderer galaktischer V?lker begann vor ?ber tausend Jahren, als die ersten Feuerv?gel erschienen. Aus der Sonne kamen sie, wie Boten des Lichts, doch sie brachten Dunkelheit ?ber den wachen Geist zahlreicher denkender Wesen. Heute wissen wir nicht mehr, wo genau der Siegeszug der Graken seinen Anfang nahm. Manche zeigen auf den angeblichen Ursprungsplaneten der Menschheit, die Erde, und meinen, dass dort alles begann; doch die Ruinen auf Terra allein sind kein Beweis ? davon gibt es inzwischen mehr als genug. Andere nennen gar den Namen Munghar, Mutterplanet der legend?n Kantaki, aber niemand wei? ob jene Welt und das Volk, das sie angeblich hervorgebracht hat, wirklich existiert haben. Selbst f?r die Tal-Telassi sind die Gro?n K nur eine Legende, und sie wissen mehr als alle anderen. Einige Astrohistoriker der Lhora vermuten als Ursache eine Supernova, zu der es vor f?nfhunderttausend Jahren auf der anderen Seite der Milchstra? kam, und ihre Berechnungen, insbesondere die energetischen Strukturvergleiche, haben durchaus etwas f?r sich. Die Kosmosevolutionisten der Bhardai glauben sogar, dass die Graken das zwangsl?ige Ergebnis einer stellaren Evolution sind, die unter bestimmten Bedingungen stattfindet, und eine Supernova, so betonen sie, k?nnte eine Art Initialz?ndung sein. Wenn das stimmt, ist das unabh?ig denkende, f?hlende, tr?ende Leben nur eine relativ kurze ?ergangsphase in der allgemeinen physisch-psychischen Evolution des Universums. Daran will ich nicht glauben. Ich m?chte mir einen Rest Hoffnung bewahren. Au?rdem gibt es durchaus berechtigte Zweifel an dieser Theorie. Sonnen sind schon in einem fr?hen Stadium der Entwicklung des Kosmos entstanden, und es fehlen Hinweise darauf, dass es in der Fr?hzeit des Universums den Graken vergleichbare Ph?mene gab. Ich sehe darin Beweis genug daf?r, dass die Graken nichts mit der stellaren Evolution zu tun haben. Aber lassen wir das einmal beiseite, was kaum mehr sein kann als Spekulation. Tatsache ist, dass die Feuerv?gel vor ?ber tausend Jahren in den Koronen unserer Sonnen erschienen, unselige Manifestationen, die aussahen wie Gesch?pfe mit Schwingen aus Plasma. Damals staunten die solaren Forscher dar?ber, ma?n und analysierten und versuchten zu verstehen. Sie z?ten zu den ersten Opfern der Graken, die kurze Zeit sp?r mit den Molochen aus den Sonnen kamen, begleitet von ihren Vit?: erbarmungslosen Kronn-Kriegern, neugierigen Chtai-Sondierern und zuverl?igen Geeta-Kustoden. Bei den ersten Welten stie?n sie kaum auf Gegenwehr und fingen die Bewohner in ihrem gr?lichen Netz, das ihnen die geistige Substanz raubte, sie nach und nach mental ausbluten lie? Millionen starben in fremden Tr?en, und ihre Seelen gaben den Graken Kraft, f?r sich selbst und die Brut. Andere Welten versuchten, die Graken abzuwehren, aber die Kronn schlugen jeden bewaffneten Widerstand nieder. Selbst aus tausenden von Raumschiffen bestehende Verteidigungsflotten konnten nichts gegen den Gegner ausrichten. Er kam aus den Sonnen. Er schickte, nach der planetaren Reife, seine Brut. Und die Menschen, Unber?hrte und ?berlebende Ber?hrte, flohen vor dem Feind, der ihnen die Tr?e stahl und sie mit fremden Tr?en auszehrte, bis zum Tod. So begann es vor ?ber tausend Jahren. Und so ging es weiter, bis heute. Eine Welt nach der anderen mussten die Menschen und ihre Verb?ndeten aufgeben. Immer wieder blieb ihnen nichts als die Flucht ? wenn sie ?berhaupt noch fliehen konnten. Neue Waffen wurden entwickelt, neue Wege der Verteidigung beschritten, aber bisher konnten keine entscheidenden Erfolge erzielt werden. Ein R?ckzugsgefecht nach dem anderen findet statt, und irgendwann gibt es vielleicht nichts mehr, wohin wir uns zur?ckziehen k?nnen. D?stere Ge Leseprobe

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