Beschreibung
InhaltsangabeEr kannte sie alle: die erste große Filmgeneration um Fritz Lang, Josef von Sternberg, Ernst Lubitsch, Fritz Kortner oder Billy Wilder wie auch die Großen des französischen Nachkriegskinos um Godard, Truffaut, Louis Malle oder Alain Resnais. Er hat mit Eddie Constantine, Jeanne Moreau, Simone Signoret und Jean-Paul Belmondo Filme gedreht. Für seinen Dokumentarfilm 'Hotel Terminus. Zeit und Leben des Klaus Barbie' erhielt er 1989 den Oscar. Bertolt Brecht belehrte ihn in Hollywood, dass es nur ein Dutzend Stoffe gebe, die die Menschheit bewegen, und daher nichts oder alles Plagiat sei. Marlene Dietrich ließ sich von ihm Kritiken ihrer Gesangstournee übersetzen und verbesserte ihn bei jedem zweiten Wort, um ihn dann zum Lunch einzuladen. Albert Speer, den er für einen Dokumentarfilm über die Nürnberger Prozesse interviewte, führte ihm seine Privatfilme vom Berghof vor. Neben seiner bewegenden Familiengeschichte bietet Marcel Ophüls' Autobiographie ein Panorama des 20. Jahrhunderts. Mit viel Humor und leichter Feder geschrieben, erinnert sie an die Filme der von Ophüls verehrten Komödienregisseure Lubitsch und Wilder: witzig, kurzweilig, voller Anekdoten und Pointen.
Autorenportrait
Marcel Ophüls, geboren 1927 in Frankfurt/Main als Sohn des berühmten Filmregisseurs Max Ophüls. Exil in Paris und Hollywood. Lebt als Filmemacher und Dokumentarfilmer in Frankreich. Seine Filme wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. erhielt er einen Oscar für seinen Dokumentarfilm über den Kriegsverbrecher Klaus Barbie.
Schlagzeile
Auf dem Logenplatz der Filmgeschichte