Beschreibung
Übung macht den Meister - ein Grundsatz, der leider nicht für Partnerschaften gilt. Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit, dass auch die nächste Beziehung in die Brüche geht, ist ziemlich hoch. Meist holen einen die Probleme aus der ersten Partnerschaft wieder ein. Manchmal sind auch noch eine Exfrau, Exschwiegereltern und gemeinsame Kinder vorhanden - oft gepaart mit einer schlechteren finanziellen Ausgangssituation als zuvor. Die neue Partnerschaft endet dann schnell in einer noch größeren Enttäuschung als der erste Versuch. Der Leser lernt mit Hilfe dieses Buches: wie man eine enge Beziehung führt, wie man seine Beziehung mit dem neuen Partner aushandelt, wie man sicherstellt, dass der neuer Partner das bekommt, was er braucht, während man gleichzeitig all das erreicht, was man sich selbst wünscht.
Autorenportrait
Doug Moseley und seine Frau Naomi Moseley sind Eheberater mit Praxen in Neu-Mexiko und British Columbia, Kanada. Sie halten Vorlesungen, Seminare und Wochenendworkshops in den USA und Kanada ab. Sie sind beide zum zweiten Mal verheiratet und haben die Leitlinien ihres Buches selbst erfolgreich angewendet. Naomi Moseley und ihr Mann Doug Moseley sind Eheberater mit Praxen in Neu-Mexiko und British Columbia, Kanada. Sie halten Vorlesungen, Seminare und Wochenendworkshops in den USA und Kanada ab. Sie sind beide zum zweiten Mal verheiratet und haben die Leitlinien ihres Buches selbst erfolgreich angewendet.
Leseprobe
Teil 1 Neues Spiel, neues Glück 1 Die alten Fehler vermeiden Nach einer oder mehreren gescheiterten Beziehungen oder Ehen suchen die meisten Menschen nach der Antwort auf die grundlegende Frage: 'Wie kann ich es vermeiden, dass dieselben Fehler, dieselben Probleme auftreten wie in meiner letzten Beziehung ?' Leider lautet die Antwort meistens: 'Diesmal suche ich mir einen ganz anderen Partner !' Doch wir geben uns einer Illusion hin, wenn wir glauben, wir könnten uns nach einer gescheiterten Beziehung sofort in eine neue, besser funktionierende Partnerschaft stürzen, ohne uns zuvor mit einem der Hauptgründe für das Scheitern der letzten Beziehung - nämlich uns selbst - auseinandergesetzt zu haben. Die Wahrheit ist, dass Beziehungen daran scheitern, dass beide Partner schwierige Persönlichkeitsanteile haben, aber nicht über die notwendigen Kenntnisse verfügen, um die Probleme in Angriff zu nehmen. Da gibt es zum Beispiel den Herrschsüchtigen, der immer Recht haben muss, und es gibt das Opfer, dem es immer gelingt, dem anderen die Schuld zuzuschieben. Kaum hat man sich auf die Beziehung eingelassen, taucht eine ganze Horde von inneren Kindern auf: das egozentrische Kind, das sich nur auf sich selbst konzentrieren möchte; das zusammengebrochene Kind, das zu leicht aufgibt; das trotzige Kind, das zu allem Nein sagt; das verängstigte Kind, das sich schutzsuchend hinter einer Abwehrmauer versteckt; und das Kind, das auf der Suche nach der unbeschwerten, immerwährenden Harmonie mit einem liebevollen Elternteil ist. Wir sehen die Person, die vom anderen nichts annehmen kann; den Verstandesmenschen, der zu sehr auf Kontrolle bedacht ist und Gefühle nicht erkennt, oder den überschäumenden emotionalen Typ, der weder seine Gefühle unter Kontrolle hat noch weiß, wie man Grenzen setzt oder respektiert. Moseleys Gesetz der Anziehung Aus unserer eigenen Erfahrung und von den Menschen, die in den letzten zehn Jahren an unseren Workshops und Seminaren teilnahmen, haben wir etwas gelernt, das wir als eines der grundlegenden Gesetze einer Paarbeziehung betrachten. Wir nennen es Moseleys Gesetz der Anziehung. Wir fühlen uns von Partnern angezogen, die uns in puncto emotionaler Reife in etwa ebenbürtig sind. Das bedeutet, dass ein Partner, der unter nicht geheilten emotionalen Verletzungen leidet, einen Partner mit ähnlichen Verletzungen anziehen wird (auch wenn es vielleicht anfangs nicht erkennbar ist). Ein Partner, der in einem bestimmten Bereich blockiert ist, wirkt reizvoll auf eine Person mit entsprechender Blockade. Ein Partner mit unausgereiften Persönlichkeitsanteilen entdeckt schließlich, dass er sich zu jemandem hingezogen fühlt, der in etwa den gleichen Entwicklungsbedarf hat. Natürlich ist das am Anfang keinem der beiden bewusst! Das Gesetz der Anziehung führt zweifellos zu ärgerlichen Situationen, ist aber gleichzeitig eine ideale Voraussetzung für die persönliche Reifung. Das Gesetz erlaubt eine wichtige Schlussfolgerung: Wenn wir den aufrichtigen Wunsch haben, nicht noch einmal dieselben Fehler in der Liebe zu machen, können - und müssen - wir uns selbst ändern. Wenn wir uns einen Partner mit mehr Selbstbewusstheit wünschen, müssen wir uns an die Aufgabe machen, uns selbst besser kennenzulernen. Wenn wir einen reiferen Menschen als Partner anziehen wollen, müssen wir selbst reifen. Wenn wir uns mehr Lebendigkeit beim anderen ersehnen, müssen wir bereit sein, mehr Verantwortung für unsere eigene Lebendigkeit, für das, was wir sind und was wir bewirken, zu übernehmen. Weichen Sie sich selbst nicht aus Hier die logische Konsequenz aus dem Gesetz der Anziehung: Wer Fehler in der Partnerschaft vermeiden will, darf sich selbst nicht ausweichen. Folgebeziehungen, die mit größerer Leichtigkeit beginnen und besser funktionieren, scheinen sich durch vier gemeinsame Merkmale auszuzeichnen: Die Partner sind entschlossen, mehr darüber zu lernen, wie sie ihre Wünsche und Bedürfn
Schlagzeile
Pflichtlektüre für alle, die sich noch einmal auf eine Beziehung einlassen wollen.