Revision in Permanenz

Studien zu Jean Amérys politischem Ethos nach Auschwitz

Weiler, Sylvia / Hofmann, Michael / Esau, Miriam
Erschienen am 11.04.2016
60,85 €
(inkl. MwSt.)

Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen

In den Warenkorb
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783631668290
Sprache: Deutsch
Umfang: 207
Format (T/L/B): 21.0 x 14.0 cm

Beschreibung

Die Autoren befassen sich mit Jean Améry als exemplarischen Autor nach Auschwitz, der in intensiven Debatten mit den Zeitgenossen radikale ethische, philosophische und politische Positionen bezog, die sich der Herausforderung des «Zivilisationsbruchs» Auschwitz in radikaler Weise stellten.

Autorenportrait

Sylvia Weiler ist Literaturwissenschaftlerin und Gymnasiallehrerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das Gedächtnis der Shoah in der deutschsprachigen Literatur und Literatur nach 1945. Sie ist Trägerin des Prix de mérite der Fondation Auschwitz in Brüssel. Michael Hofmann ist Professor für neuere deutsche Literaturwissenschaft und ihre Didaktik an der Universität Paderborn. Seine Forschungsschwerpunkte sind Literatur der Weimarer Klassik, interkulturelle Literaturwissenschaft und Literatur nach Auschwitz.

Inhalt

Inhalt: Sylvia Weiler/Michael Hofmann: Einleitung. Zur Genese von Jean Amérys politischem Ethos einer Revision in Permanenz – Irene Heidelberger-Leonard: Über Zwang und Unmöglichkeit, Jean Amérys Biographin zu sein – Michael Hofmann: «Humanismus» und «Kampf um Anerkennung» bei Jean Améry – Sylvia Weiler: Der Körper als Medium in die Welt nach Auschwitz – Jean Amérys Ethik der Erinnerung und ihre Ursprünge – Christian Poetini: Imre Kertész’ Liquidation als Hommage an Jean Améry? – Ben Hutchinson: «Zerrissen von inneren Widersprüchen»: Paradoxien eines Positivisten – Hans Höller: Lesen und Autorschaft nach 1945. Mit dem Werk Jean Amérys arbeiten – Esther Marian: Redemptorische Gewalt. Jean Amérys Interventionen für Israel – Jürgen Doll: Jean Améry (Hans Maier) und André Gorz (Gerhard Horst) - zwei österreichische Sartre-Anhänger im Exil – Ulrike Schneider: Positionsbestimmungen gegenüber Vergangenheit und Gegenwart – Jean Améry und Horst Krüger – Oshrat A. Silberbusch: Am Ende der Dialektik. Jean Améry und Theodor W. Adorno – Robert Schindel: Wuschel. Bemerkungen zur Leidensgeschichte jüdischer Identität – Gerhard Scheit: Über Esther Marian.