Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783734716874
Sprache: Deutsch
Umfang: 112 S., 3 farbige Illustr.
Format (T/L/B): 1.3 x 21.6 x 21.5 cm
Einband: gebundenes Buch
Beschreibung
Die hier versammelten Texte von Martin Walser haben alle mit Kunst zu tun, mit Künstlerinnen und Künstlern und deren Werken. Walser beschreibt jedoch nicht nur Kunstwerke, die es gibt, sondern schafft auch welche, die es nun gibt, weil er sie beschreibt. Dabei stellt sich immer wieder reflektierte Gewissheit ein, dass sich das Gesehene nicht ohne Verlust in Geschriebenes übersetzen lässt. Etwas bleibt immer offen, nach jedem neuen Hinschauen. Also muss noch ein weiteres Mal hingesehen werden. Martin Walser will gar nicht dazu überreden, er führt einfach vor, wie das möglich ist. Hier liegt denn auch das Erhellende und Vergnügliche an seinen Versuchen über die Kunst: ihre SehLust ist ansteckend. Sie sind eine einzige Anstiftung, noch einmal hinzusehen und das Angeschaute zu verändern.
Autorenportrait
Martin Walser, 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, lebt in Nußdorf bei Überlingen. Für sein umfangreiches belletristisches und essayistisches Werk wurde er mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis (1981) und mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1998).