Beschreibung
Einen ganzen Tag lang können in diesem Bilderbuch von Erhard Dietl Kinder den kleinen König begleiten und spielerisch die Uhr kennenlernen. Und dabei immer die passende Uhrzeit auf der echten Uhr mit beweglichen Zeigern einstellen. Vom frühen Morgen bis zur Geisterstunde - denn die will Hubert auf keinen Fall verpassen. 'Um 7 Uhr, wie jeden Tag, wird König Hubert aufgeweckt. Und weil er das so gar nicht mag, hat er sich unterm Bett versteckt.' Doch das nützt ihm nichts, raus aus den Federn' Eine lustig gereimte Geschichte mit echter Uhr und Sachteil zum Thema Zeit und Stunden.
Autorenportrait
Erhard Dietl will kein Dichter sein, das ist sicher! Denn dichten kann er, so weiß er selbst, nicht mal einen Wasserhahn. Aber das Reimen humorvoller Verse, das kann der erfolgreiche Kinderbuchautor und mehrfach ausgezeichnete Illustrator besonders gut. Weil er stets in drei Ebenen denkt: in Bildern, Text und in Musik. Oft geht das eine nicht ohne das andere. Als Autor von über 80 Kinderbüchern liebt und braucht der äußerst rege Regensburger, der bereits seit 1969 in München lebt, die Abwechselung. Läuft das Bilderkino erst im Kopf, gibt es keinen Knopf zum Ausschalten mehr und schon nimmt die Geschichte ihren Lauf. Lieben die Kinder Dietls kunterbunte Bildergeschichten, so schätzten Erwachsene bisher vor allem seine unterhaltsamen Lieder und humorigen Radierungen. Immer wieder von neuem beweist Erhard Dietl Talent für Witz und Esprit, gepaart mit der ihm eigenen Portion Ironie und Sarkasmus. Nach seinem Studium an der Akademie für das Graphische Gewerbe und an der Kunstakademie in München, arbeitete Erhard Dietl zunächst als Cartoonist und Illustrator für zahlreiche überregionale Zeitschriften, unter anderem für das ZEIT-Magazin und den Stern. Mitte der 80er Jahre kam der bewusste Wechsel zum Medium Buch, welches ihm etwas Bleibendes vermittelt und der investierten Mühe und Zeit stärker Rechnung trägt. Und Zeit nimmt sich Erhard Dietl beim Verfassen seiner Texte gern, stellt sich beim Schreiben immer wieder mögliche Reaktionen seiner jungen Leser, meist im Grundschulalter, vor ... »denn Kinder sind sehr gewissenhafte Leser und nehmen alle Inhalte äußerst ernst«, so weiß der Autor aus Erfahrung. Daher versucht Erhard Dietl beim Schreiben in einen bewussten Dialog mit seinen kleinen Fans zu treten: »Während ich schreibe, sitzt in Gedanken immer ein Kind neben mir, hakt ein und fragt nach, wenn es etwas nicht versteht.« Auch den realen Kontakt zu seinen Lesern lässt er nicht zu kurz kommen - immer wieder geht er, selbst neugierig, auf Lesereise in Schulen, freut sich über jede Resonanz und jedes Feedback. Eines ist ihm im Umgang mit den kleinen Lesern jedoch besonders wichtig, nämlich lustig zu sein. Auf den mahnenden Zeigefinger des Weltverbesserers kann er gut verzichten, denn pädagogisches Belehren lehnt er für sich ab: »Meine Bücher sollen einen Gesprächsanstoß bieten, auch wollen sie meine jungen Leser herausfordern, ihre Inhalte zu verstehen und zu überdenken - aber das geht nur, wenn das Lesen auch Spaß macht.« Getreu der Devise ,Die Unterhaltung zählt' verfasst er auch seine Texte für Erwachsene, ob als Lied oder Gedicht. 1998 erschien seine erste CD, inzwischen sind es drei. Seit 2001 präsentiert sich der humorvolle Wahlmünchner auch gerne mal im Livekonzert. Uns zum Lachen zu bringen - mal derb, mal bissig und stets herzlich - das ist sein erstes Ziel und so ist es für ihn auch okay, wenn der Witz mal überwiegt und die Poesie zwischen den Zeilen schwingt. Denn eines will Erhard Dietl genauso wenig sein, nämlich »bloß net trockn, lehrerhaft und bierernst sei, weil di Leut' sowieso scho so gscheid san, da muss i dene net a no was verzähln!«