Die Wetterseiten der Literatur

Poetologische Konstellationen und meteorologische Kontexte im 19. Jahrhundert, Periplous, Münchener Studien zur Literaturwissenschaft

Erschienen am 08.03.2019, 1. Auflage 2019
79,00 €
(inkl. MwSt.)

Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen

In den Warenkorb
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783770564231
Sprache: Deutsch
Umfang: X, 314 S.
Format (T/L/B): 2.2 x 23.5 x 15.5 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Das Wetter wird im 19. Jahrhundert als undurchsichtiges Kräftegemisch beschrieben, das eine nicht kontrollierbare Unordnung, eine nicht kalkulierbare Überkomplexität und eine nicht vorhersehbare Zukunft impliziert. Oliver Grill arbeitet diese Signatur heraus. Seine Studie erschließt meteorologische Wissenshorizonte und Denkfiguren für die Analyse literarischer Wettertexte - u.a. von Goethe, Büchner, Stifter, Raabe und Fontane. Dabei geht es um existentielle Erfahrungen der Schutzlosigkeit, um die intensive Durchmischung von Wetter- und Gefühlslagen, um die enge Verbindung des Wetters mit Zuständen politisch sozialer Unruhe und um die qua Wetter reflektierten Zukunfts- und Kontingenzerfahrungen der Moderne.

Autorenportrait

Oliver Grill ist Postdoktorand in der DFG-Forschergruppe Philologie des Abenteuers an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Weitere Artikel aus der Reihe "Periplous, Münchener Studien zur Literaturwissenschaft"

Alle Artikel anzeigen