Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783806233773
Sprache: Deutsch
Umfang: 112 S., 20 s/w Illustr., 118 farbige Illustr.
Format (T/L/B): 1.2 x 28.7 x 21.6 cm
Einband: gebundenes Buch
Beschreibung
Am Ende der letzten Eiszeit veränderten sich die Lebensbedingungen für die Menschen gleich mehrmals drastisch. Nach dem Kältehöhepunkt der letzten Eiszeit stiegen die Temperaturen bald an. Etwa 2000 Jahre später zogen Rentier- und Pferdeherden durch Mitteleuropa, die für Jäger- und Sammlergruppen der jüngeren Altsteinzeit die Lebensgrundlage bildeten. Wie die Menschen sich den wandelnden Umweltbedingungen anpassten, nimmt dieser Band in den Blick. Er beleuchtet die Grundlagen unserer heutigen Zivilisation archäologisch und veranschaulicht beispielsweise, wie dabei die erste Kunst im Norden entstand. Unter Berücksichtigung neuester archäologischer wie naturwissenschaftlicher Fragestellungen und Methoden zeichnen ausgewiesene Experten ein differenziertes Bild dieses Wendepunkts der Menschheitsgeschichte.
Autorenportrait
Der Prähistoriker Thomas Terberger ist am Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege beschäftigt. Die Zeit der späten Sammler-Jäger-Fischer und die Rolle der letzten Wildbeuter in der Übergangsphase zur Landwirtschaft bilden Forschungsschwerpunkte von Thomas Terberger. Durch seine Ausgrabungen an steinzeitlichen Fundplätzen im Küstengebiet hat er sich insbesondere mit den Umweltveränderungen und Innovationen dieser Zeitscheibe im Ostseeraum befasst. Seit 2008 leitet er gemeinsam mit Detlef Jantzen die Forschungen zu den bedeutenden Überresten eines bronzezeitlichen Gewaltkonfliktes im Tollensetal in Mecklenburg-Vorpommern.