Der kleine Knigge

Sicher zum Erfolg mit gutem Benehmen

Erschienen am 16.08.2010, 1. Auflage 2010
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783809427100
Sprache: Deutsch
Umfang: 96 S.
Format (T/L/B): 1 x 14.8 x 11 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Gutes Benehmen macht das Leben leichter! Gutes Benehmen ist gehört zu den Grundvoraussetzungen für ein friedliches Miteinander - aber was ist gutes Benehmen? Was im Familien- und Freundeskreis möglicherweise toleriert wird, kann im Berufsleben oder im Ausland völlig unangemessen sein. Dieses kompakte Büchlein verrät, wie man sich in bestimmten Situationen in Beruf und Gesellschaft verhält, was korrekt ist und was nicht, damit gutes Benehmen keine Glückssache bleibt.

Autorenportrait

Hinter Franziska von Au verbirgt sich die erfolgreiche Buchautorin Christina Zacker. Als echter Spross einer alten, österreichischen Adelsfamilie liegen Christina Zacker insbesondere die Themen Tradition und Brauchtum am Herzen. Nach der Ausbildung zur Journalistin in München war sie als Redakteurin, Ressortleiterin und Textchefin sowie als Kolumnistin bei verschiedenen Tageszeitungen und Frauenmagazinen tätig. Seit etlichen Jahren arbeitet Christina Zacker als freiberufliche Buchautorin. Im Südwest Verlag, aber auch in den Verlagen Ludwig und Cormoran, hat sie unter dem Namen Franziska von Au, der übrigens der Name ihrer Urgroßmutter ist, zahlreiche erfolgreiche Bücher verfasst. Christina Zacker lebt in Azóia bei Lissabon/Portugal.

Leseprobe

Seit Menschen zusammenleben, gibt es Regeln für den Umgang miteinander. Die Etikette - so nennt man die herkömmlichen gesellschaftlichen Umgangsformen - ist von Kulturkreis zu Kulturkreis unterschiedlich, und sie ist dem Wandel der Zeiten unterworfen. Was gestern noch »Pflicht« war, wird heute zum Teil als eher lächerlich angesehen; was vor wenigen Jahren als verpönt galt, wird heute vielleicht geduldet oder gar anerkannt. Zwar hält sich im Alltagsleben niemand streng an ein Protokoll, wie es etwa bei Staatsempfängen Usus ist oder früher bei Hofe üblich war. Dennoch sind im Umgang mit unseren Mitmenschen Takt und Höflichkeit unerlässlich. Arthur Schopenhauer formulierte es folgendermaßen: »Höflichkeit ist Klugheit; folglich ist Unhöflichkeit Dummheit; sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei.« Höflichkeit im täglichen Leben hat so viele Facetten wie das Leben selbst. Am ehesten erkennen Sie, was Höflichkeit eigentlich ist, wenn sich jemand in Ihrer Umgebung unhöflich verhält. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die störend wirken, die das Umgehen miteinander beeinträchtigen. Aber: In der Summe sind sie Beispiel für schlechtes Benehmen und damit Unhöflichkeit. Höflichkeit dagegen ist eine Möglichkeit, durch die Wahrung gewisser Regeln und Formen Brücken zu unseren Mitmenschen zu schlagen. Durch gegenseitigen Respekt schaffen Sie einerseits Nähe, andererseits aber auch die nötige Distanz. zeigt sich vielfach in Dingen, die wir täglich ganz selbstverständlich tun z. B. mit »Bitte« und »Danke«, mit dem freundlichen Gruß zu Wiedersehen und Abschied, dem Anruf oder der Karte zum Geburtstag, der Gratulation zu einer bestandenen Prüfung. Vorwort ist ein Lebensstil, der in Fleisch und Blut übergehen sollte. Wenn Sie sich im privaten Bereich gehen lassen und auch im Kreise Ihrer Familie keinen Wert auf Anstand und gutes Benehmen legen, wird es Ihnen schwer fallen, sich in Gesellschaft anderer so zu benehmen, dass man Sie als höflich bezeichnet. Auf den ersten Blick mag es Ihnen unlogisch erscheinen: Aber nicht immer sind exakt eingehaltene Formen und Benimmregeln das Richtige. Im Gegenteil: Man wirkt schnell besserwisserisch und übereifrig - und zudem brüskiert man andere mit dem eigenen scheinbar guten Benehmen. Selbst wenn Sie damit anzeigen, dass Sie in punkto Manieren Bescheid wissen - höflich und vor allem taktvoll sind Sie dabei nicht unbedingt. Takt ist - so meinte der französische Schriftsteller und Philosoph Chamfort - »der auf das Benehmen angewandte gute Geschmack.« Manchen Menschen ist Takt in die Wiege gelegt - sie wissen instinktiv, wie sie sich wann zu benehmen haben. Man kann Takt aber durchaus auch lernen. Gutes Benehmen besteht nämlich nicht in Formen und Regeln oder Anpassung um jeden Preis, sondern im respektvollen Umgang miteinander. Und dazu sollten Sie zwei Dinge beherzigen: Schlechtes Benehmen ist ein Zeichen von Rücksichtslosigkeit, weil es Mitmenschen stört. Höflichkeit bringt gesellschaftliche Vorteile mit sich, Unhöflichkeit im Gegenzug dafür Nachteile. Ist man also höflich, kommt man weiter: im Privatleben und auch im Beruf. In diesem kleinen Büchlein möchte ich Ihnen »im Schnellkurs« und zum Nachschlagen für unterwegs die wichtigsten Regeln für gutes Benehmen aufzeigen. Damit sind Sie in all jenen Situationen gerüstet, in denen Sie im Alltagsleben vielleicht nicht so genau Bescheid wissen. Franziska von Au Im Mai 2001 Umgangsformen im privaten Bereich Viele Menschen sind der Ansicht, Höflichkeit sei nichts anderes als Lüge und Heuchelei. Doch das ist falsch: Höflichkeit ist Respekt vor dem Mitmenschen und hat viel, sehr viel mit Rücksichtnahme zu tun - und ein wenig mit Eigeninteresse. Denn immer noch gilt das alte Sprichwort: »Wie ich in den Wald hineinrufe, so schallt es heraus!« Will heißen: Wenn ich respektvoll behandelt werden möchte, muss ich dasselbe auch meinen Mitmenschen entgegenbringen. Das fängt unter anderem damit an, dass ich sie Leseprobe

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