Beschreibung
Inhaltsangabe:Einleitung:Im Mediensystem der Bundesrepublik ist der verfassungsrechtliche Rahmen, wie er unter anderem vom Grundgesetz und den Landespresse- und Rundfunkgesetzen gebildet wird, ein Hauptgarant zum einen der Pressefreiheit und zum anderen der publizistischen Grundversorgung der Öffentlichkeit. Gleichzeitig verbirgt sich darin ein Konfliktpotential, da weder eine politisch wirksame Institution der Kontrolle mit entsprechend durchgreifenden Sanktionsmöglichkeiten, noch rechtlich normierende Handlungsrichtlinien existieren.Angesichts der weltweiten Medienverbreitung und ihrer kulturpolitischen Bedeutung in der Gegenwart stellt sich Frage nach einem verantwortlichen Beziehungsverhältnis zwischen den modernen Massenmedien' und der Öffentlichkeit in einer pluralistischen Gesellschaft. Die verfassungsrechtlichen Auflagen und Gesetze, aber auch die zum Teil ungeschriebenen journalistischen Normen und Regeln - die sogenannten Codices - bilden die Rahmensituation für das Mediensystem. Trotzdem, wird im journalistischen Alltag allzu häufig dagegen verstoßen. Beispiele für "Ausschreitungen" dieser Art gibt es viele und werden hier nicht explizit behandelt.Die Debatte um eine Medienethik bringt in letzter Zeit eine Vielzahl von Publikationen hervor und wird hauptsächlich auf kommunikationswissenschaftlichen Gebiet ausgetragen. Im Zentrum der Aufgabenstellungen stehen dabei meistens Fragen nach der Funktionalität einer Medienethik. Die vorliegende Arbeit geht von einer philosophischen Perspektive aus, ist aber bemüht, das Thema interdisziplinär zu behandeln, was sich allein schon durch die Vielfalt wissenschaftlicher Begrifflichkeit ergibt. Die Journalisten werden als Handlungsträger der Massenmedien aufgefaßt, welche ihren speziellen Aufgaben und dem gesellschaftlichen Gesamtzusammenhang verantwortlich sind.Es wird die These vertreten, daß sie, wie alle Mitglieder einer Gemeinschaft, an ein bestimmendes Werte- und Normensystem und an eine gesellschaftliche Sittlichkeit gebunden sind. Jeder Einzelne bleibt dabei seinem ihr. eigenen Gewissen und den allgemeinen moralischen Vorstellungen verantwortlich. Die Basis für eine Medienethik wird deshalb in einem individualethischen Ansatz gesehen. Im folgenden sollen die Grundlagen und die bereits vorhandenen Regeln eines medienethischen Rahmens besprochen werden. In Kapitel III. werden verschiedene semantische Aspekte und wissenschaftliche Verwendungsweisen von Begriff der Öffentlichkeit dargelegt []
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