Beschreibung
Asimina, eine traditionsverbundene Griechin, betritt zum ersten Mal in ihrem Leben ganz allein ein Café. Sie kommt gerade vom Gericht, wo sie die Scheidung von ihrem Ehemann Pavlos hinter sich gebracht hat. John, der farbige Kellner, zeigt offenes Interesse an ihr, was sie irritiert; zugleich fühlt sie sich aber auch geschmeichelt. Von diesem Tag an beginnt für Asimina ein neues Leben; ein Aufbruch, bei dem sie jedoch erst ihr altes Leben hinter sich lassen muss.
Autorenportrait
Ekaterini Labropulu, geboren 1959 in Larissa/Griechenland, musste mit vierzehn Jahren das Gymnasium abbrechen, um zu heiraten. Mit fünfzehn bekam sie den ersten Sohn, und mit sechzehn war sie geschieden. Vom patriarchalischen Vater erneut gezwungen, heiratete sie 1982 zum zweiten Mal, einen dreißig Jahre älteren Mann; kurz darauf kam ihr zweiter Sohn zur Welt. Beruflich bedingt, zog es die Familie nach Deutschland. Der große Altersunterschied führte aber erneut zur Scheidung, und Ekaterini Labropulu flüchtete mit ihren Söhnen ins Frauenhaus, das sie erst nach dreieinhalb Jahren wieder verlassen konnte, um auf eigenen Beinen zu stehen. Danach arbeitete sie in einem medizinischen Labor, jobbte nebenher und belegte ein Fernstudium für Belletristik, da sie schon immer eine Leseratte war - und so kam sie zum Schreiben.Ekaterini Labropulu lebt mit ihren Söhnen in München. Tzatziki-Blues ist ihr erster Roman.