Transnationale Wissenschafts- und Verhandlungskultur
Die Gemeinsame Deutsch-Polnische Schulbuchkommission 1972-1990, Eckert. Die Schriftenreihe Studien des Georg-Eckert-Instituts zur internationalen Bildungsmedienforschung, Eckert. Die Schriftenreihe 139
Erschienen am
18.01.2016, 1. Auflage 2016
Beschreibung
Die Geschichte der Deutsch-Polnischen Schulbuchkommission, als eine der wichtigsten Plattformen des Wissenschaftsdialogs zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen nach dem Zweiten Weltkrieg, ist in dreierlei Hinsicht aufschlussreich: Sie zeigt das Verhältnis von Wissenschaft und Politik in einer transnational und blockübergreifend angelegten Organisation in neuem Licht. Sie richtet ihren Blick auf die Zusammenarbeit deutscher und polnischer Wissenschaftler nach dem Zweiten Weltkrieg und unter dem Eindruck der Entspannungspolitik. Und sie verfolgt, wie sich aus losen Expertenkontakten eine stabile Wissenschaftsorganisation entwickeln konnte. Im Fokus dieser Arbeit stehen dabei die zugrunde liegenden sozialen Strukturen, internen Regelsysteme sowie Aushandlungs- und Kommunikationsprozesse.
Autorenportrait
Dr. Thomas Strobel arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am GEI und betreut das Projekt 'Deutsch-Polnisches Geschichtsbuch'.