Beschreibung
Tobias Mayer (1723-1762) wuchs im Esslinger Funden- und Waisenhaus auf und vertiefte sich schon als Jugendlicher in mathematische Lehrbücher. Mit 18 Jahren veröffentlichte er ein eigenes Buch über Algebra und Geometrie, vier Jahre später erschien sein "Mathematischer Atlas" im Druck. Nach einer Anstellung als Kartograph in Nürnberg wurde er 1751 Professor für Ökonomie und Mathematik in Göttingen - ohne jemals selbst eine Universität besucht zu haben.Berühmt wurde er vor allem als Astronom, insbesondere durch seine Theorie des Mondes, die Seeleuten eine Positionsbestimmung auf See ermöglichte. Dieses Buch erzählt Tobias Mayers Leben und berichtet von seinem Eingreifen in den Kampf um den vom britischen Parlament ausgeschriebenen Längenpreis.
Autorenportrait
Bernhard Weißbecker, geboren 1963 in Gelnhausen, besitzt als Physiker und Agrarwissenschaftler einen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Als Autor beschäftigt er sich gerne mit Science Fiction und phantastischer Literatur. Nachdem er Tobias Mayer bereits als Figur in seinem Roman "Die dunkle Seele des Mondes" auftreten ließ, möchte er mit dem vorliegenden Werk dazu beitragen, den Mathematiker und Astronom einer breiteren Leserschaft bekannt zu machen.