Beschreibung
Eine Frau denkt an ihre Kindheit zurück und schildert sie so, wie sie sie in Erinnerung hat: bruchstückhaft, voller Geheimnisse, Ängste, aber auch voll Heiterkeit und Poesie.Gabriele Markus versteht es, sich in das Bewusstsein des kleinen Mädchens zu versetzen, das sie einmal war: das Kind deutsch-jüdischer Emigranten in einem bernischen Dorf, das scheinbar unbeschwert heranwächst und doch die Gefahren jener Zeit ahnt, die ihr familiäres Glück bedrohen. Genaue Beobachtung und sprachliche Musikalität machen die Lektüre des bewegenden Buches zu einem literarischen Genuss.(Klara Obermüller)
Autorenportrait
Gabriele Markus, geboren 1939 in Bern als Tochter deutsch-jüdischer Emigranten. Nach dem Abschluss des Lehrerinnenseminars Ausbildung zur Sängerin. Konzerte und Bühnenengagements im In- und Ausland. Lebt heute als Schriftstellerin und Gesangspädagogin in Zürich. Sie veröffentlichte mehrere Gedichtbände sowie zahlreiche Texte (Lyrik und Prosa) in Zeitschriften und Anthologien. Einige Gedichtzyklen wurden vertont, mehrere Texte in verschiedene Sprachen übersetzt. Lesungen und Radiosendungen in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Polen.Literarische Auszeichnungen u. a.: Ehrengabe der Stadt Zürich 1989, Werkhalbjahr der Stadt Zürich 1997. Von 2003-2009 war Gabriele Markus Jurymitglied im Heinz-Weder-Preis für Lyrik.