Beschreibung
Reinhard Hezar Khanis "Merges und die Stadt" ist eine Meditation über die Suche nach dem Sinn des Lebens und die Suche nach sich selbst, die den Protoganisten zu einer bejahenden Einstellung gegenüber dem Kosmos, in dem er sich aufhält, führt, und in dem er seinen Ort als Maler entdeckt. So gelingt es ihm, die Welt verstehend zu reflektieren und in dieser Spiegelung seine charakterliche Prägung zu finden.
Anton Fischer, 2002
Rezension
Es ist eine große poetische Kraft und eine große sinnliche Wahrheit in dieser Prosa, ihren so eindringlich-lapidaren, so rätseldunken Sätzen.
Hans Krieger, 2002
Feinsinnig, poetischer Einblick in eine krisenhafte Erfahrung
Der Autor verfügt über ein sehr tiefsinniges, feines Gespühr für Worte, dass die im Text vermittelte krisenhafte Erfahrung trotz der ihr eigenen Zerfahrenheit im Handlungsstrang dem Leser plastisch und nachvollziehbar macht.
Mark Snigger bei Amazon.de, 2007
Mit der Liebe widerfährt Merges eine völlige Wandlung. Ihm werden sein Körper und sein Gesicht, aber auch das Gesicht der Dinge in der Stadt seltsam fremd. Mit seinem feinen Sinn für die Tragweite und die Resonanzen des Wortes gelingt es Reinhard Hezar-Khani eindrucksvoll, eine krisenhafte Erfahrung zu vermitteln. Dafür muß man vielleicht "fremde Worte mit fremdem Sinn" hören, wie es in der Novelle heißt. Daß dabei das Geschriebene vom Erschwiegenen zehrt, konnte ich in Gesprächen mit dem Autor erfahren.Michael Schödlbauer, 2002