Beschreibung
Die Autoren zeigen, auf welche Weise Anne Fischer-Buck in den letzten vierzig Jahrn, nach dem Tode Franz Fischers, den eigenen sozialpädagogischen Ansatz mit seinem philosophischen Bildungskonzept verbunden hat. In ihrer praktischen Arbeit mit Kindern und Auszubildenden entdeckte sie, daß die geistige Entwicklung des Kindes von Geburt an eine Analogie der Fragestruktur zu der Gedankenbewegung der bildungskategorialen Sinnstufen Franz Fischers aufweist. Aus dieser Übereinstimmung entstand ihre pädagogische Arbeit mit einer "sinnorientierten Situationspädagogik".
Die Dynamik des Fragens nach dem "Sinn des Menschseins", die Franz Fischers Philosophie von Anfang an bestimmt, ist es, die in allen Beiträgen dieses Jahrbuchs zum Tragen kommt. Denn die Interpreten erweitern auf ihre eigene Weise und durch ihre eigenen Arbeitsfelder den Horizont des sinnphilosophischen Fragens. Und es entsteht ein neuer Blick auf das, was menschliche BIldung sein kann.
Inhalt
Vorwort (VII)
Archiv (1):
Franz Fischer, Die neue Universität (3)
Vorträge (11):
Detlef Zöllner, Äußeres und Inneres zur Einheit brigen, Prallelen zwischen Anne Fischer-Bucks Situationspädagogik und der Gehirnforschung (13)
Thomas Altfelix, Die Resilienz des Sinnes. Anne Fischers Beitrag zur Pädagogik (29)
Moritz Fischer, "Philosophie, die Brot wird.", Anne Fischer-Bucks und Franz Fischers Kreativität zwischen Ansatz und Vollendung (46)
Roland Fischer, Bildung und Bewußtsein der Gesellschaft (64)
Bibliographie (78)
Referate (81):
Gabriele Weiß, Theoretisches Gewissen in erziehungswissenschaftlichen Denkkollektiven (83)
Forum (101):
Klaus Dörner, Das Dritte in der zwischenmenschlichen Beziehug (103)
Anne Fischer-Buck, Ds Dritte zwischen Sozialpsychiatrie und Sinnpädagogik, Briefe zum Norderstedter Vortrag von Klaus Dörner !118)
Anne Fischer-Buck, Übertragung von Franz Fischers BIldungsstrukturen in Strukturen der Situationspädagogik (138)
Rezensionen (151)
Detlef Zöllner zu: Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation von Michael Tomasello