Dokumentationen zur wechselseitigen Bildung / Dirk (1;4) erobert seine Welt und ich schau zu

Untersuchungen zur Periodizität im Verhalten des Kleinkindes

Fischer Buck, Anne / Fischer Buck, Dr. Anne / Fischer, Therese (Thisa mit 5 J.) / Fischer, Therese
Erschienen am 01.01.2005, 2., Aus dem Nachlaß von Anne Fischer-Buck. Geplant als Heft 1, siehe Cover, aber in der Zählung der Hierarchie Heft 2. --- Kleinauflagen: Je nach Auflage kann der Einband variieren -- aber mit gleichem Inhalt.
19,00 €
(inkl. MwSt.)

Lieferbar innerhalb 1 - 2 Wochen

In den Warenkorb
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783926049742
Sprache: Deutsch
Umfang: 70
Format (T/L/B): 29.0 x 21.0 cm

Beschreibung

Dokumentation zur wechselseitigen Bildung -- Grunderfahrungen mit Franz Fischers Bildungsphilosophie Auszüge aus dem: Vorwort zum Phänomen eines wechselseitigen Bildungsprozesses Ein halbes Jahrhundert nach den Untersuchungen des Bonner Verhaltenspsychologen Hans Thomae und seiner Schülerin Ursula Lehr zur Periodizität und zum Rhythmus im Verhalten des Kleinkindes ist dieses zeitlose Phänomen auf neue Weise aktuell geworden. Krippenplätze werden dringend gebraucht, wenn Mütter berufstätig sind. Nach PISA wissen wir, daß eine frühe öffentliche Bildung unseren Kindern Vorteile gegenüber einer reinen Familienerziehung bringen kann, wenn nicht nur Verwahrung, sondern echte Bildung und liebevolle Erziehung ermöglicht werden. Die hier nach langer Zeit hervorgeholte Arbeit ist ein kleiner Mosaikstein, der dieses Phänomen anschaubar macht. Wir sehen, wie ein kleines Kind aus eigenem Antrieb sich seine Welt erobert, auf welch unrationale Weise es lernt und wie erste Bildungsprozesse vor sich gehen. Es zeigt sich das Phänomen der Periodizität früher Interaktion mit einem noch geheimnisvollen Gegenüber -- die Ursprünglichkeit erster Erfahrungsprozesse. Anne Fischer-Buck, 2005

Rezension

Sehr geehrte Frau Fischer,haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht mit dem Hinweis auf die Anliegen Ihrer Mutter und die Korrespondenz, die zwischen ihr und mir vor 10 Jahren entstanden war.Ich finde meine Antworten von damals nicht wieder, aber sehr hilfreich werden Sie für Ihre Mutter wohl leider nicht gewesen sein. Mein Ansatz – dass Kinder sich selbst bilden – passte damals schon nicht in das Expertendenken der Frühpädagogik.Heute leider noch weniger, denn nun sind auch die Eltern durch all diese Bildungsexperten und deren Ratschläge völlig verunsichert.Es mag eine Zeit kommen, in der es sich wieder ändert und wieder nach dem gesucht wird, was Ihre Mutter und viele andere kluge Beobachter beschrieben haben.Ich finde es deshalb sehr gut, dass Sie die Erkenntnisse Ihrer Mutter auf diese Weise bewahren und weitergeben.Mit einem herzlichen Gruß und den besten Wünschen,hochachtungsvoll,IhrGerald HütherProf. Dr. Gerald HütherNeurobiologische PräventionsforschungUNIVERSITÄTSMEDIZIN GÖTTINGENGEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT