Beschreibung
Auf 150 Stück limitierte und vom Autor signierte, nummerierte Ausgabe
André Schinkel (Jahrgang 1972) ist für sein lyrisches Schaffen vielfach geehrt worden, mit dem Georg-Kaiser-Förderpreis des Landes Sachsen-Anhalt, mit dem Halleschen Stadtschreiberstipendium, mit dem Joachim-Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhafen …
Verse, die ihren Leser in einen Strudel der Assoziationen ziehen, eine Sprache voller Musikalität, das Rauschhafte seiner Gedichte wurden hervorgehoben und wie sich hier einer mit künstlerischen Mitteln besessen seiner Existenz versichert. Schinkels einziger lyrischer Ertrag des Jahres 1999 war das Gedicht „Sommerserife“, ein sehr privater Text, der von einer Veränderung im „Wirklichen Leben“ des Dichters spricht: „unserer Zwillingsschwangerschaft“, „ein seltenes Glück in diesem weg-/brechenden Jahrhundert“. In einem selbstbiografisch-poetologischen Nachsatz ordnet der Autor „Sommerserife“ in sein Schaffen als zentralen Text einer Positionsbestimmung und Neuorientierung: „es ist ein anstrengendes Glück, das uns traf, aber eben ein Glück“.
Autorenportrait
André Schinkel
geboren am 27. April 1972 in Eilenburg (Sachsen), aufgewachsen in Bad Düben und Holzweißig bei Bitterfeld
- 1988–1991 Ausbildung zum Rinderzüchter mit Abitur
- Studium der Umweltschutztechnik, Kunstgeschichte, Germanistik und Prähistorischen Archäologie in Wernigerode und Halle,
- 2001 Magister artium in Germanistik und Prähistorischen Archäologie
- Tätigkeit als Doktorand, Autor, Lektor und Gutachter
- seit 2005 Redakteur der sachsen-anhaltinischen Literaturzeitschrift „Ort der Augen“ und zweier weiterer Zeitschriften
- 1998–1999 hallescher Stadtschreiber
- 2006 Raniser Stadtschreibers
- seit Juni 2007 ist Schinkel Mitglied des P.E.N.
- im Herbst und Winter 2009 Stipendiat im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf und Schulschreiber an der Grundschule "Friedrich Bödecker" in Laucha an der Unstrut
- lebt in Halle (Saale) als Autor und Redakteur in verschiedenen deutschen und internationalen Literaturzeitschriften
Wichtige Publikationen
Lyrik, Prosa, Essay, Aufsatz, Nachdichtung, Texte für Kinder. Einige Gedichte wurden ins Galizische, Rumänische und Serbische übersetzt.
„durch ödland nachts“, Gedichte, Verlag Janos Stekovics Halle 1994;
„tage in wirrschraffur“, Gedichte, Verlag Janos Stekovics Dössel 1996;
„Sog“, Prosa, Mitteldeutscher Verlag Halle 1997;
„Die Spur der Vogelmenschen“, Gedichte, Mitteldeutscher Verlag Halle 1998;
„Sommerserife“, Gedicht und Essay, Verlag Janos Stekovics Halle 2000;
„Nachricht vom Fleisch der Götter“, Prosa, Projekte Verlag Halle 2003;
„Löwenpanneau“, Neue Gedichte, Mitteldeutscher Verlag 2007;
„Unwetterwarnung“, Raniser Texte, Lese-Zeichen e. V. 2007;
„Gedächtnisschutt“, Aschersleben, Edition Zeitzeichen, 2008;
„Das Meerschweinchen im Kartoffelsalat: Geschichten aus der Schulschreiberei“,
Mitteldeutscher Verlag Halle 2010;
„Apfel und Szepter“, Klingenberg, Verlag im Proberaum 3, 2010;
Für seine Gedichte, Erzählungen und Essays wurde er mit dem Georg-Kaiser-Förderpreis und dem Joachim-Ringelnatz-Nachwuchspreis für Lyrik ausgezeichnet.