Blumenstück

Ein atheistischer Albtraum nach Jean Paul und Tariro Tshuma. Comic

Paul, Jean / Röhler, Gabriele /
Erschienen am 24.01.2013, 1., Aufl.
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783935880275
Sprache: Deutsch
Umfang: 24
Format (T/L/B): 25.0 x 24.0 cm

Beschreibung

UMSCHLAGTEXT "Wenn einmal mein Herz so unglücklich und ausgestorben wäre, daß in ihm alle Gefühle, die das Dasein Gottes bejahen, zerstöret wären; so würd' ich mich mit diesem meinem Aufsatz erschüttern und – er würde mich heilen und mir meine Gefühle wiedergeben." - Jean Paul KURZBESCHREIBUNG "Christus? - Ist kein Gott?.Es ist keiner!" - 1796 veröffentlicht Jean Paul Richter in seinem "Siebenkäs" die Beschreibung eines ganz persönlichen Albtraums, dessen Schilderung von dem "giftigen Dampf, der dem Herzen dessen, der zum erstenmal in das atheistische Lehrgebäude tritt, erstickend entgegenzieht" heilen sollte. Daniel Reim schuf daraus nun eine doppelt autobiographische Bildergeschichte. Er selbst vor kurzem zu Christus bekehrt, erzählt Bild für Bild jenen Albtraum Jean Pauls als Comic nach, tritt dabei sogar an dessen Stelle, und fügt seiner Arbeit, die zum 250sten Geburtstag des Dichters entstand, hinzu, was jener damals versäumte: Ein Glaubensbekenntnis.

Autorenportrait

ÜBER DEN AUTOR „Dichter der schönsten Wunschlandschaften“ nannte ihn Ernst Bloch. Ein Titel, der ihm, Jean Paul, wohl gut gefallen hätte. Landschaft war seine Inspiration, Oberfranken seine Heimat: In Wunsiedel ist er geboren, nach Jahren der Wanderschaft hat er sich in Bayreuth niedergelassen. Er war zu seiner Zeit eine bedeutende und berühmte Persönlichkeit. Sein literarisches Schaffen beeindruckt in Qualität und Quantität, er ist jedoch heute in seiner Thematik und Sprache schwer zu vermitteln. Das Jubiläumsjahr 2013 anlässlich seines 250. Geburtstages ist eine willkommene Gelegenheit um neue Wege zu seinem Werk zu finden, seine Persönlichkeit, den vielschichtigen Denker, den Philosophen, den sprachgewaltigen Bilderschöpfer und auch seine enge Verbundenheit mit Bayreuth zu würdigen. Gerade Bayreuth als sein Wohn- und Sterbeort ist prädestiniert hierbei eine herausragende Rolle zu spielen. 1804 hat er sich entschlossen hier seinen Wohnsitz zu nehmen, der in den Jahren bis zu seinem Tod in der Stadt siebenmal gewechselt hat. Dieser Comic soll einen neuen und anderen Blick auf diesen interessanten Genius Bayreuths ermöglichen.