Beschreibung
Jörg Splett bietet einen Ansatz, das Sprechen von Gott philosophisch zu legitimieren. In-über vielfältiger Sinnerfahrung eröffnet sich dem Menschen eine Erfahrung Gottes. Die traditionellen Gottesbeweise werden neu durchdacht. Den klassischen Analogiebegriff legt Splett im Sinn von Entsprechung aus und schlägt damit eine Brücke zur relationalen Ontologie. Aus der Dialogik des Mit-Seins gewinnt er eine moderne Form von Gottesbeweis. Im Gespräch mit dem Atheismus entwickelt Splett Glaubenskategorien, die den Streit um Anpassung und Widerstand übergreifen. Der Frage Ijobs stellt sich Splett mit großer Redlichkeit. Er durchdenkt die Geschichte der Theodizee bis zu den humanistischen und skeptischen Positionen heutiger Denker und beantwortet diese statt durch eine Lösung mit der Haltung christlicher Hoffnung. Zusatztext
Autorenportrait
Prof. Dr. Jörg Splett, katholischer Religionsphilosoph
Nach der Promotion bei Max Müller Assistent von Karl Rahner; 1971-2005 Professor für Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt am Main; zugleich an der Hochschule für Philosophie, München; zahlreiche Veröffentlichungen in deutschen sowie ausländischen Zeitschriften und Sammelwerken.
Umfangreiche Referententätigkeit und Bildungsarbeit über den Bereich der Hochschule hinaus.