Beschreibung
Im 25sten Jahr der Wiedervereinigung Deutschlands nimmt Stephan Rusch mit seinem Buch über die Arbeit der Zentralen Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität den Leser mit auf eine Zeitreise in das wohl dunkelste Kapitel der DDR-Diktatur. Mord, Totschlag, Verschleppungen, illegale Festnahmen, Aussageerpressungen, Misshandlungen an Strafgefangenen, systematisches Doping - auch an Minderjährigen - die Liste der staatlich angeordneten oder gebilligten bzw. verübten Straftaten durch Stasi-Schergen, Sportfunktionäre, Mediziner und Trainer ließe sich beliebig fortsetzen.
Autorenportrait
Kriminalhauptkommissar a.D. Stephan Rusch arbeitete in der Zeit von 1996 bis 1998 bei der Zentralen Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität in Berlin. Er war einer von 500 Polizeibeamten, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren mit der Aufarbeitung des DDR-Unrechtssystems befassten. Stephan Rusch war zunächst für die Aufklärung der Mordauftragstaten des Ministeriums für Staatssicherheit zuständig. Später befasste er sich mit der Verantwortlichenebene des DDR-Staatsdopings.